Die Ziele der Hausarztliste

Die Interessen der Hausärzte vertreten bedeutet, die politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Position der Allgemeinmediziner zu stärken. Diese hausärztlichen Interessen sind im Gegensatz zu den eher gleichförmigen Interessen der Gebietsärzte so individuell und unterschiedlich wie die Hausärzte selbst; sie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer leicht.

Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Das Ansehen des Hausarztes, die Bedeutung der Allgemeinmedizin an den Universitäten und auch die Honorarentwicklung sind erste vielversprechende Schritte auf unserem gemeinsamen Weg.

Der Hausärzteverband hat außerhalb der KV Strukturen aufgebaut, die hausarztzentrierte Versorgung ermöglichen und damit die Anerkennung unserer hausärztlichen Arbeit gefördert und unsere finanzielle Situation deutlich verbessert haben. Das hat auch innerhalb der KV dazu geführt, unsere Position deutlich zu stärken. Die neu aufgetretene Konkurrenzsituation hat auch hier unser Honorar wachsen lassen.

Unsere Aufgaben in den nächsten Jahren

Die KV ist keine Interessenvertretung der Ärzte und schon gar nicht der Hausärzte. Die KV ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, in der wir Zwangsmitglieder sind, eine Behörde also, die ihre eigenen Ziele hat. Wir als Hausärzte müssen gerade hier unsere Interessen ein- bringen und vertreten, auch gegen manche Verwaltungsinteressen. Wir müssen dafür sorgen,

  • dass keine Staatsanwälte gegen die Kollegen losgeschickt werden,
  • dass Regresse der Vergangen- heit angehören,
  • dass sich unsere Tätigkeiten auch in der Honorarstruktur abbilden,
  • dass der Hausarztberuf, der schönste Beruf der Welt, genauso gut bezahlt wird wie jeder andere Facharzt. Warum gibt es hier Unterschiede?

Weiterentwicklung der HzV-Verträge außerhalb der KV und starke Interessenvertretung innerhalb der KV; nur dann haben wir die nötige Stärke, die wir in keinem Netz finden werden.

Nachwuchsförderung stärken!

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Die Zeit in der Praxis war eine vollkommen neue und schöne Erfahrung für mich vor allem, da ich bisher nur Praktika in Krankenhäusern absolviert habe. Der enge Patientenkontakt ist sehr schön und ich habe gelernt, wie wichtig es ist, als Hausarzt seine Patienten gut zu kennen, da man so auch unabhänghig von den Aussagen des Patienten Rückschlüsse auf dessen Zustand ziehen kann.

Durch das Praktikum habe ich vieles über den Umgang mit Patienten gelernt und hoffe, dass ich das in der Zukunft gut werde anwenden können.

– Miriam Bach, Medizinstudentin 7. Sem WWU Münster

(Die Famulatur fand in der Praxis Dr. med Katja Sielhorst in Hemer/Sauerland statt und wurde mit 400 € gefördert, da der Bezirk von der Unterversorgung bedroht ist)

Warum die Hausarztliste?

Die Hausarztliste steht für die Politik des Hausärzteverbandes, nicht für irgendwelche Partikularinteressen Einzelner. Nur diese Liste garantiert, über den Tellerrand hinausschauend auch in den nächsten Jahren die Interessen der Hausärzte zu wahren und dafür zu sorgen, dass der Hausarztberuf seine weiter zunehmende Anziehungskraft auf die jungen Kolleginnen und Kollegen ausüben kann.

Sie haben Fragen zu unserem Programm? Schreiben Sie uns!

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